Gemeinde News: Gemeinde Elztal

Gemeinde News: Gemeinde Elztal

Seitenbereiche

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Auerbach
Rathaus Dallau
Muckental
Neckarburken
Rittersbach
Gemeinde News

Hauptbereich

Ein kleiner Beitrag für die Umwelt

Autor: Gemeinde Elztal
Artikel vom 09.10.2020

Niedrigwasserrinne in Rittersbach wurde fertiggestellt

Bisher wurden 90% der deutschen Flüsse und Bäche über weite Strecken begradigt, eingeengt, verrohrt oder von Bauwerken unterbrochen. Doch Gewässer prägen ganz entscheidend ihre Landschaft und den Lebensraum unserer Tier- und Pflanzenwelt. Oft können Veränderungen nicht wieder in ihre ursprüngliche Form zurückversetzt werden. Verbesserungen der Gewässerstruktur können aber durch verschiedene Renaturierungsmaßnahmen erreicht werden.

So wurde im Ortsteil Rittersbach der Gemeinde Elztal jetzt die lang ersehnte Niedrigwasserrinne auf einer Ausbaulänge von ca. 150 m fertig gestellt, nachdem im April 2020 damit begonnen wurde.

Die in der Vergangenheit durchgeführten Hochwasserschutzmaßnahmen erforderten hier eine Verbreiterung des Bachbettes, damit ein geregelter Hochwasserabfluss gewährleistet werden kann. Dadurch konnten die Wasserstände bei Trockenheit jedoch sehr stark fallen und der Bachlauf an verschiedenen Stellen zeitweise austrocknen. Damit war den Tieren, die in der „Elz“ leben bisher der Durchgang zeitweise versperrt.

Dies ändert sich nun, da auch bei Niedrigwasserständen in der mittig laufenden Rinne, die mit Natursteinen befestigt ist, ein trockenfallen des Baches verhindert wird. Kleinstlebewesen und vor allem Fischen wird damit nun Abhilfe geschaffen. Des Weiteren dienen die baulichen Maßnahmen Fischen als Unterstand und Ruhezonen.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf ca. 280.000 € und werden zu 85% vom Land Baden-Württemberg gefördert.

Infobereich