Gemeinde News: Gemeinde Elztal

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Glasfaserprojekt BBV Neckar-Odenwald-Kreis

Autor: Gemeinde Elztal
Artikel vom 15.02.2021

Pressemitteilung 11.02.2021

BBV und Neckar-Odenwald-Kreis schreiben mit wegweisend verbesserten toni-Produkten und einmonatigen Vertragslaufzeiten Glasfasergeschichte

 

Mosbach. „Wir wollen gemeinsam mit BBV die Menschen im Neckar-Odenwald-Kreis mit einem unübersehbaren Signal von der Leistungsfähigkeit des geplanten Netzes überzeugen und eventuell noch bestehende Hindernisse für den dringend erforderlichen Technologiewechsel ausräumen. Kupfer war gestern, Glasfaser ist hingegen morgen und übermorgen. Deshalb: Die Zukunft liegt näher, als wir denken“. Mit diesen Worten leitete Landrat Dr. Achim Brötel heute ein denkwürdiges Pressegespräch ein, das ein neues Kapitel im gesamten deutschen Breitbandmarkt aufschlägt.

 

Die BBV wird ab sofort die Struktur und Rahmenbedingungen ihrer toni-Internetprodukte wegweisend verbessern. Das Basisangebot beginnt jetzt mit symmetrischen und garantierten Geschwindigkeiten von 300 Mbit/s im Up- und gleichermaßen auch im Download als Standard für 40 Euro monatlich. Die Produkte 500/500 Mbit/s sind für 50 Euro und 700/700 Mbit/s für 70 Euro erhältlich. Den symmetrischen Gigabitdienst 1/1 gibt es künftig für nur noch 90 Euro. Daneben führt die BBV als erster Glasfaseranbieter im deutschen Markt für ihre toni-Internetprodukte eine Vertragsdauer von nur einem Monat anstatt der sonst üblichen zweijährigen Laufzeit ein. Die neuen Leistungen und die Änderung der Vertragszeiten gelten laut BBV-Geschäftsführer Manfred Maschek nicht nur für alle neuen, sondern auch für alle bereits im Neckar-Odenwald-Kreis abgeschlossenen toni-Internetverträge. Er weist zudem darauf hin, dass die toni-Verträge im April automatisch technisch auf die neuen Konditionen umgestellt werden. Der Haus- und Glasfaseranschluss bleibt bis zum Ende der aktuellen Vorvermarktung am 31. März 2021 in der Regel bis auf eine spätere Aktivierungsgebühr von 100 Euro weiterhin kostenfrei.

 

Der reale Wert eines Glasfaseranschlusses wird mit dem Ende der Vorvermarktung im April 2021 durch eine weitere Änderung besonders deutlich. Dann kostet ein Haus- und Glasfaseranschluss nämlich ab 2.000 Euro.

 

„Wir freuen uns, dass die BBV die vielen Vorschläge der letzten Wochen aus dem Landkreis, den Kommunen, der Wirtschaft sowie seitens vieler Bürgerinnen und Bürger derart positiv aufgegriffen hat. Die einmonatige Vertragslaufzeit zeugt von Vertrauen ins eigene Netz und ein Basisdienst von 300 Mbit/s im Up- und Download als Standard ist heute sogar bundesweit einmalig. Die nachhaltig verbesserten Rahmenbedingungen sollten endgültig alle Haushalte, Institutionen und Gewerbetreibenden überzeugen, diese einmalige Zukunftschance für sich persönlich und uns alle zu ergreifen“, betonte Landrat Dr. Brötel.

 

„Die Kooperation des Landkreises mit der BBV ist ein Leuchtturmprojekt für den eigenwirtschaftlichen Ausbau der Glasfaser, das mit dem heutigen Tag bundesweit noch mehr Aufmerksamkeit erfährt. Gemeinsam wollen wir hier zeigen, wie künftige Glasfaserangebote und Verträge überall aussehen sollten, um die Menschen von der Leistungsfähigkeit der Technologie zu überzeugen und gleichzeitig durch den Verzicht auf lange Vertragslaufzeiten Vertrauen zu schaffen. Die Glasfaser wird überall zur Technologie der Zukunft und der reale Wert eines Haus- und Glasfaseranschlusses liegt nicht nur durch die stark steigenden Tiefbaukosten inzwischen bei mindestens 2.000 Euro. Nun liegt es an jedem Einzelnen, ob man die aktuelle Chance ergreift oder später sehr viel Geld für einen Wechsel zahlt, der schon in absehbarer Zeit notwendig wird, um alle Vorteile des Internets und der noch kommenden Dienste voll nutzen zu können“, machte BBV-Geschäftsführer Maschek eindringlich deutlich.

Informationen rund um das Thema "Glasfaserausbau"

Die Tochtergesellschaft BBV Neckar-Odenwald-Kreis der BBV Deutschland will den gesamten Landkreis und auch unsere Gemeinde flächendeckend mit der Zukunftstechnologie „Glasfaser“ für zukunftssichere, schnelle und vor allem qualitativ-hochwertige Internetverbindungen ausbauen.
Sie tritt auch unter ihrer Produktmarke „toni“ auf.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Homepage der BBV unter:
bbv-deutschland.de/wir-sind-toni/

FAQ - Glasfaseranschluss

Meine aktuelle Bandbreite ist ausreichend. Warum sollte ich jetzt auf einen neuen Glasfaseranschluss umsteigen?

Alle Experten sind sich darin einig, dass der Glasfaser die Zukunft gehört. Nur eine lückenlose Glasfaseranbindung bis in jedes Gebäude hat das Potential für alle Anwendungen der Zukunft und kann alle Geschwindigkeiten liefern: von 100 MBit/s sowohl im Download als auch im Upload bis in den Gigabit-Bereich. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt.

Auch wenn Sie selbst diese schnelle Verbindung nicht brauchen: Ihre Kinder, Enkel oder künftige Käufer Ihrer Immobilie werden sehr viel Wert darauflegen. Mit einem Glasfaseranschluss steigern Sie den Wert Ihres Hauses bzw. wird die Vermietbarkeit eines Objekts vereinfacht.

 

Kann ich in Zukunft noch ohne Glasfaser ins Internet gehen?

Selbstverständlich können Sie es bei Ihrem aktuellen Anschluss belassen. Doch durch die immer größer werdenden Datenmengen wird der Bandbreitenbedarf in Zukunft stark ansteigen. Durchschnittlich verdoppelt er sich alle 12 Monate.

Smart Home, Smart Energy, Home-Office, Cloud-Lösungen, Internet of Things, medizinische Überwachung, Notruf-Funktionen, Gebäude und Wohnungsmanagement u.v.m. Mit Glasfaser sind Sie für alle zukünftigen Anforderungen bestmöglich gewappnet.

 

Was kostet mich der neue Glasfaseranschluss?

Während der Vorvermarktungsphase bis März 2021erhalten Sie Ihren hauseigenen Glasfaseranschluss kostenfrei, indem Sie einen Internetvertrag mit toni abschließen.

Wenn Sie erst später abschließen, entstehen Kosten: bei einem Vertragsabschluss nach der Vorvermarktungsphase bis zum Beginn der Bauphase in Ihrer Straße zahlen Sie 600 € Anschlusskosten und bekommen allerdings einen 400 € Gutschein dazu. Danach kostet der Anschluss 1.400 €.

Bei allen Varianten kostet die Aktivierung des Anschlusses einmalig 100 €.

 

Wie hoch sind die monatlichen Kosten bei toni?

Alle Tarife und Preise entsprechen den von anderen Anbietern wie z.B. Telekom oder Vodafone. Ein Vorteil besteht darin, dass z.B. ein 100 MBit-Produkt über Glasfaser qualitativ hochwertiger ist. Sie erhalten auch 100 MBit im Upload, die Bandbreite steht jederzeit voll zur Verfügung und unterliegt keinen Schwankungen.

 

Mein Vertrag bei einem anderen Anbieter läuft erst später ab. Muss ich doppelt bezahlen?

Die Kosten für den laufenden Vertrag beginnen immer erst mit der Inbetriebnahme des neuen Anschusses, allerdings frühestens nachdem Ihr aktueller Vertrag gekündigt /abgelaufen ist. Die Breitbandversorgung Deutschland GmbH übernimmt alles und erledigt für Sie den Wechsel auch mit Beibehaltung Ihrer Telefonnummern. Der Wechsel erfolgt also erst nach Fertigstellung des Glasfaseranschlusses in Ihrer Immobilie zum nächstmöglichen Kündigungstermin, sodass es in keinem Fall zu einer doppelten Zahlung an beide Anbieter kommt.

 

Kann ich meinen Fernseher künftig an das Glasfasernetz anschließen?

Mit BBV TV können Sie über 100 TV Programme in SD und HD-Qualität empfangen. Weiterhin sind Sie gut ausgestattet, um 4k Fernsehen auch mit mehreren Fernsehgeräten im Haus gleichzeitig zu empfangen und das alles in optimaler Qualität.

 

Kann ich auch nur einen Glasfaser-Anschluss bestellen, ohne danach Internet- oder Telefonie über toni zu nutzen?

Ja, das ist möglich. Die Kosten für den Glasfaseranschluss ohne Internet oder Telefonie-Produkt betragen während der Vorvermarktung und Bauphase 600 €. Sie erhalten von BBV dennoch einen Gutschein in Höhe von 400 €. Falls Sie in Zukunft doch noch Internetprodukte von toni verwenden möchten, können Sie diesen dafür verwenden. Der Gutschein ist fünf Jahre gültig und gebunden an das Gebäude.

 

Wo genau wird Glasfaser gelegt?

In jeder Straße im Ausbaugebiet wird ein Glasfaserkabel verlegt, auch wenn bisher noch kein Anschluss verlegt wurde. Es erfolgt also eine flächendeckende Verlegung unabhängig davon, wieviel Verträge in der jeweiligen Straße abgeschlossen wurden.

 

Wie werden Glasfaserkabel genau verlegt?

Das Glasfaserkabel wird ca. 60 cm tief in der Erde verlegt. Auf welcher Straßenseite wird immer im Einzelnen entschieden. Dies erfolgt, um die bestmögliche Umsetzung zu erreichen – das gewählte Verfahren hat keine Auswirkungen auf die Kosten. Sofern ein Anschluss bestellt wurde, werden wir entweder in offener Bauweise oder im Spülbohrverfahren die Leerrohre zum Haus verlegen. Unser Ziel ist es, Grundstück und Gärten schnellstmöglich in den ursprünglichen Zustand zu bringen.

 

Wann beginnen die Bauarbeiten?

Den geplanten Start der Ausbauarbeiten je Ausbaugebiet erfahren Sie auf der BBV-Website www.wir-sind-toni.de .

       

Wie läuft der Anschluss des Glasfaseranschlusses in meiner Immobilie?

Mit dem Glasfaseranschluss wird im Gebäude ein APL (Übergabepunkt) gesetzt, an dem die Glasfasern ankommen.

Jeder Kunde von TONI erhält einen ONT (Glasfasermodem,) der entweder auf den APL aufgesetzt wird oder per Glasfaserpatchkabel am APL angeschlossen wird.

   

Wie funktioniert die Verbindung zwischen dem neuen Glasfaseranschluss und meinen Geräten?

Üblicherweise genügt die Verbindung vom Glasfaseranschluss (z.B. im Keller oder im Hauswirtschaftsraum) zu Ihrem Router mit einem Netzwerkkabel (Kategorie 5e, Kat6 oder Kat7, oft orangefarben).

Vorhandene Router können ggf. weitergenutzt werden, dies ist aber im Detail zu klären. Im Router müssen am Umstellungstag vom bisherigen Internet- und Telefonanbieter auf Toni Konfigurationsänderungen durchgeführt werden. Anleitungen z.B. für eine Fritzbox sind auf der Internetseite wir-sind-toni.de hinterlegt.

   

Kann ich die Anschlusskosten steuerlich geltend machen?

Ja. Hausanschlusskosten können vom Hauseigentümer steuerlich mit 20% geltend gemacht werden.

Zusätzliche FAQ

Viele machen sich Sorgen, dass beim Anschluss ihres Hauses der ganze Vorgarten oder die Garageneinfahrt umgegraben werden muss. Ist dies korrekt?

Diese Sorgen sind unnötig. Für die Zuleitung der Glasfaser in einem schmalen Leerrohr zum Gebäude setzt die BBV der Regel auf moderne Verlegtechnik, wie die sogenannte „Erdrakete“. Diese gräbt sich 40-50cm unter dem Vorgarten oder der Zufahrt wie ein Maulwurf von der Grundstücksgrenze am Bürgersteig zum Haus. Dabei hebt der Tiefbauer am Bürgersteig und am Haus jeweils ein Erdloch auf, um die mit Pressluft angetriebene Erdrakete auf die Reise zu schicken und am Haus zu empfangen. Um die Glasfaser in den Keller des Gebäudes einzuführen, wird dann ein sehr kleines, schmales Loch (20mm) in die Hauswand gebohrt und danach wieder fachgerecht und vor allem wasserdicht verschlossen. Diese schonende Technik wird übrigens seit Jahren sehr erfolgreich eingesetzt und hat sich bei Millionen Häusern bewährt. 

Je nach Beschaffenheit des Vorgartens oder der Einfahrt (Hecken, Bäume, Pflaster, Teer, Beton oder sonstiges) kann es vorkommen, dass Grabungen mit dem Spaten (Breite 30cm, Tiefe 40-50cm) oder mit einem Spezialbagger mit schmalem Löffel vorgenommen werden müssen. Sollte dennoch einmal ein Schaden auftreten, wird dieser von der BBV ersetzt. In jedem Fall hat jeder Hauseigentümer die Möglichkeit bei seinem Ersttermin mit dem Tiefbauer einige Wochen vor dem Anschluss alle Einzelheiten und auch den Verlauf der Bohrung bzw. Grabung zu besprechen. Zudem kann der Hausherr beim Verlegen des Leerrohres durch den Garten auch selber tätig werden. Auch dies lässt sich im Vorgespräch klären. 

Im NOK wird übrigens häufig die Holzständerbauweise angetroffen. Auch hierfür hat die BBV eine technische Lösung, für eine sichere und fachgerechte Einführung der Glasfaser, mit der die Substanz des Hauses nicht beeinträchtigt wird.

 

Wie hoch ist eigentlich der finanzielle Aufwand für den baulichen Glasfaseranschluss?

Grundsätzlich sind die ersten zehn Meter für die Verlegung der Glasfaser vom Bürgersteig (Grundstücksgrenze) bis zu Ihrer Liegenschaft auf Ihrem Grundstück für Sie im Rahmen der Vorvermarktung kostenfrei. 

Sollte die Entfernung über zehn Meter betragen, bietet Ihnen die BBV über das beauftragte Tiefbauunternehmen, gemäß Vertrag, eine fachgerechte Verlegung für 70 EURO je laufendem Meter an. Wir empfehlen diese Möglichkeit zu nutzen, da der Tiefbauer Ihnen dafür eine fünfjährige Gewährleistung gibt.

Alternativ haben Sie auch die Möglichkeit, die Zusatzmeter in Eigenleistung zu verlegen. Hierfür stellt Ihnen die BBV das zu verlegende Material (Leerrohr + Glasfaser) kostenfrei bereit. Bitte beachten Sie, dass weder die BBV noch der Tiefbauer für Ihre Eigenleistungen eine Gewähr übernehmen können.

Können Häuser noch nach dem Glasfaserausbau angeschlossen werden?

Im Rahmen des flächendeckenden Netzausbaus wird die BBV die Voraussetzungen dafür schaffen, dass alle Liegenschaften und Gebäude in der Kommune, die beim Ausbau noch keinen direkten Anschluss erhalten haben, auch zu einem späteren Zeitpunkt noch ans Netz können. In diesem Fall werden jedoch die Anschlusskosten im unteren vierstelligen Bereich liegen. Schnelles Handeln lohnt daher bei Interesse.   

Wo ist der Netzabschluss im Keller?

Die Glasfaserleitung, die durch ein Leerrohr, das über eine Hauseinführung von der Straße bis in Ihren Keller geführt wird, endet in der Glasfaser-Abschlussdose (APL). Vom APL aus wird über eine weitere Glasfaser im Rahmen der Aktivierung Ihres Anschlusses an das Glasfaser-Endgerät (ONT) angeschlossen. Die BBV stellt Ihnen den ONT kostenfrei bereit. Bitte beachten Sie, dass der ONT in der Nähe einer Steckdose angebracht werden muss, um diesen mit Strom zu versorgen. Die genaue Position des OLT können Sie beim Erstgespräch mit dem Tiefbauer besprechen.

Wer ist eigentlich für die Hausverkabelung verantwortlich?

Die Inhaus-Verkabelung vom ONT zu Ihrem Router ist nicht Bestandteil der BBV-Leistungen. In den meisten Fällen verlegen Hauseigentümer die Kabel im Haus in Eigenregie. Beim Anschluss mehrerer Parteien im Haus an die Glasfaser oder komplexeren Verlege-Situationen empfiehlt die BBV die Beauftragung eines Fachbetriebs. Eine Liste der Partnerbetriebe im NOK stellt Ihnen die BBV gerne bereit.   

Wie wird die BBV die Glasfaser in unserer Kommune verlegen?

Für die kommenden Jahrzehnte gilt die Glasfaser als die Kommunikationsinfrastruktur der Zukunft. Diese ist zugleich die technische Basis für den Ausbau der nächsten Mobilfunkgeneration 5G und die Anbindung der Sendemasten. Daher setzt die BBV beim Ausbau Ihres flächendeckenden Netzes in unserer Kommune auf den konventionellen Tiefbau. Denn neben einer marktüblichen fünfjährigen Gewährleistung ist dies die beste Basis dafür, damit das Netz auch über Jahrzehnte hinweg sicheren Bestand hat.

Die BBV wird zudem ihr Netz in erster Linie unter den Bürgersteigen verlegen und nur in sehr wenigen Fällen Straßen kreuzen. Dabei wird die Glasfaser je nach vorhandenen anderen Versorgungsleitungen wie Gas, Wasser, Telefon und auch Strom in Tiefen zwischen 60 und 120 Zentimetern sicher verlegt und eingebaut. Alle Tiefbauarbeiten an den Bürgersteigen und in anderen öffentlichen Bereichen finden in enger Abstimmung koordiniert mit unserer Kommune statt. Ein sehr wichtiges Ziel ist dabei sehr gut mit dem Begriff „Sanfter Ausbau“ beschrieben. Die Arbeiten sollen geplant, abgestimmt und möglichst rasch stattfinden, um die möglichen Einschränkungen für uns alle und den Verkehr möglichst auf ein Minimum zu begrenzen. Danach werden die Bürgersteige wieder geschlossen.  In sehr vielen Fällen werden wir alle davon sogar profitieren, wenn Bürgersteige schon zuvor in keinem guten Zustand mehr waren.

 

Was sind die Vorteile von Glasfaser?

Über die Glasfaser sind extrem hohe Bandbreiten und aktuell Geschwindigkeiten von bis zu 100 Gbit/s und mehr möglich. Damit ist die Glasfaser allen Kupferinfrastrukturen nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich um ein Vielfaches überlegen. Zudem werden weitere technische Fortschritte diese Leistungsgrenzen in Zukunft noch mehr nach oben verschieben.

Damit eignet sich die Glasfaser ideal für alle datenintensiven Anwendungen wie z.B. vom Streaming in 4K und 8K, über Clouddienste wie Office 365 bis hin zu zukünftigen Hochgeschwindigkeitsdiensten, die sich noch in der Entwicklung befinden. Weitere Vorteile gegenüber anderen Übertragungstechnologien sind die geringe Störanfälligkeit, die hohe Abhörsicherheit, konstante Datenraten selbst bei stark steigenden Nutzerzahlen sowie dünnere und leichtere Kabel. Darüber hinaus bietet die BBV in ihren Netzen alle Down- und Upload-Geschwindigkeiten symmetrisch mit garantierten Bandbreiten an.

 

Ist die Glasfaser eine umweltfreundliche Technik?

Ja, denn ein weiterer wichtiger Vorteil ist die Nachhaltigkeit der Glasfaser. Wer den bewussten und sparsamen Umgang mit Energie will, kommt an ihr nicht mehr vorbei. Denn im Gegensatz zu kupferbasierten Techniken wie Vectoring verbraucht die Glasfaser bei voller Leistung bis zu 17-mal weniger Strom, wie ein aktuelles Gutachten der Technischen Hochschule Mittelhessen gerade bestätigte.     

Stimmt sich die BBV vor dem Anschluss der Liegenschaften eigentlich mit den Hauseigentümern ab?

Einige Wochen bevor der Ausbau in Ihrer Straße beginnt, nimmt ein Mitarbeiter des von der BBV beauftragten Tiefbauers Kontakt mit Ihnen auf, um alle notwendigen Verlegearbeiten abzusprechen. Dies gilt für den gewünschten Verlauf des Leerrohrs zum Haus, die Stelle, an der die Bohrung erfolgen soll, bis zum Setzen des Netzabschlusspunktes im Keller. Die Absprachen werden dann dokumentiert und von beiden Seiten unterschrieben.

Ebenfalls sehr eng abgesprochen wird dann der eigentliche Beginn der Verlegearbeiten. Auch hier gilt das von der BBV praktizierte Prinzip des „Sanften Ausbaus“. D.h. neben der engen Kommunikation, eine zeitnahe und möglichst rasche Ausführung, um mögliche Beeinträchtigungen für den Hauseigentümer und auch die Nachbarn möglichst gering zu halten.

 

Erhöht ein Glasfaserzugang den Wert von Immobilien?

Diese Frage lässt sich nicht seriös mit konkreten Zahlen beantworten. Im Internet, von Wohnungsunternehmen und von manchen Maklern in anderen Regionen werden oft Werte von 5 bis 7 Prozent genannt. Es gibt allerdings keine einzige empirische Studie oder Marktuntersuchung, die dies mit Fakten belegt. Eine Frage kann sich jedoch heute schon jeder selber leicht beantworten. Ist es wahrscheinlicher, ein Haus mit Glasfaseranschluss schneller und besser zu verkaufen oder eine entsprechende Wohnung zu vermieten als ohne Glasfaser? Und über den Wert der Glasfaser für den Arbeits-, Wohn- und Wirtschaftsstandort NOK im Wettbewerb mit anderen Regionen sind sich sicherlich auch alle Fachleute einig.       

   

  

 

  

 

Erklär-Video

In der aktuellen Coronasituation sind Informationsveranstaltungen und individuelle Gespräche mit Grundstückseigentümern durch BBV vor Ort nur eingeschränkt möglich. Deshalb steht auch eine vertonte Präsentation über das geplante Projekt (Dauer: rund 12 Minuten) einschließlich einer Videoanimation über die Vorteile der Technologie Glasfaser (Dauer: knapp 4 Minuten) online unter bbv-deutschland.de/wir-sind-toni/video/ zur Verfügung.

Hier geht es zur Präsentation. Bitte Lautsprecher einschalten, die Präsentation ist vertont

Pressemitteilung 12.06.2020

Zukunftstechnologie Glasfaser: Gemeinsame Initiative von Kreis und BBV für Vereine startet

Neckar-Odenwald-Kreis. „Glasfaserpower für Ihre Vereinsmitglieder bedeutet Internetzukunft für Ihre Gemeinde“, so lautet das Motto einer gemeinsamen Initiative, die der Neckar-Odenwald-Kreis und die Breitbandversorgung Deutschland (BBV) ins Leben gerufen haben. Ziel der Initiative ist es, teilnehmende Vereine finanziell zu unterstützen und gleichzeitig den flächendeckenden Breitbandausbau bis in jedes Haus in den 27 Gemeinden und Städten des Kreises voranzutreiben.

„Die Vereine sind eine wesentliche Säule des gesellschaftlichen Lebens und sozialen Zusammenhalts in unserem Landkreis. Durch die Corona-Pandemie sind aber die meisten Möglichkeiten der Finanzierung wie etwa durch Feste, Veranstaltungen und Vermietungen fast völlig weggebrochen. Ich freue mich daher, dass die BBV unseren Vorschlag aufgegriffen hat, auf interessierte Vereine als Botschafter für die Glasfaser zu setzen und diese im Gegenzug finanziell zu unterstützen“, betont Landrat Dr. Achim Brötel zum Start des Vorhabens.

In den kommenden Tagen werden entsprechend alle Vereine mit einem Schreiben über die Initiative informiert. Diese sieht eine Zusammenarbeit bei der Ansprache und gezielten Information der Vereinsmitglieder über die Glasfasertechnologie, deren Vorteile sowie die angebotenen Breitbanddienste vor. Im Gegenzug erhalten die Vereine von der BBV einen Zuschuss von 25 Euro für jedes Mitglied und auch Nicht-Mitglied, das sich für einen Glasfaservertrag mit dem Unternehmen entscheidet.

„Wir wollen mit dieser Kooperation bewusst eine Brücke zwischen der Hilfe für Vereine und der Realisierung des flächendeckenden Glasfaserausbaus schaffen. Denn für den wirtschaftlichen Ausbau ist ein ausreichendes Interesse der privaten Haushalte, Gewerbetreibenden und Unternehmen die Grundvoraussetzung“, erklärt Manfred Maschek, Geschäftsführer der BBV Deutschland. „Zudem verstehen wir uns auch als regionales Unternehmen, das gekommen ist, um sich hier fest zu verankern und sich auch in das gesellschaftliche Leben einzubringen.“ Einen ersten festen Anlaufpunkt habe man deshalb bereits in der Hauptstraße 12 in Aglasterhausen eröffnet.

Für Fragen zu der Initiative steht die BBV unter 06262/ 81999-20 und info@wir-sind-toni.de zur Verfügung.

Pressemitteilung

Der Neckar-Odenwald-Kreis plant gemeinsam mit BBV schon für die Zeit danach

Das Ziel heißt: In allen Städten und Gemeinden Glasfaser bis in jedes Haus / Erster Landkreis bundesweit?

Neckar-Odenwald-Kreis. Noch immer hält Corona alles fest im Griff. Von einem Tag auf den anderen hat sich das gesamte Leben völlig verändert. Trotzdem wird es aber mit Sicherheit auch eine Zeit danach geben. Dafür wollen die 27 Städte und Gemeinden im engen Schulterschluss mit dem Neckar-Odenwald-Kreis selbst und der Breitbandversorgung (BBV) Deutschland aber schon jetzt die entscheidenden Weichen stellen, um dann mit Volldampf durchstarten zu können.

BBV wird dabei mit einer eigenen Tochtergesellschaft BBV Neckar-Odenwald bis 2024 den gesamten Landkreis flächendeckend auf eigenwirtschaftlicher Basis ausbauen – und das ohne einen einzigen Cent Zuschuss und mit Glasfaserkabeln, die direkt in alle Gebäude führen und deshalb Bandbreiten im Gigabit-Bereich ermöglichen. Für Landrat Dr. Achim Brötel, der zusammen mit Johannes Biste von der WiNO die gesamte Aktion koordiniert hatte, ist das ein weiterer Quantensprung in der Telekommunikationsinfrastruktur des Kreises, die zwar schon jetzt als vorbildlich gilt, aber natürlich noch immer erhebliches Potenzial für zusätzliche Verbesserungen enthält. „Wenn die letzten Tage und Wochen eines ganz deutlich gezeigt haben, dann doch, dass eine leistungsfähige Telekommunikationsinfrastruktur gerade auch in krisenhaften Zeiten schlicht unverzichtbar ist. Viele digitale Brücken via Telefon, Videokonferenz, Skype, WhatsApp, Facetime oder was auch immer wären in dieser Form gar nicht möglich gewesen, wenn wir nicht schon sehr frühzeitig gemeinsam den Glasfaserausbau im gesamten Kreisgebiet forciert hätten“, so Brötel. Diese Botschaft müsse man gerade jetzt auch noch sehr viel deutlicher den Menschen gegenüber hervorheben.

Bürgermeister Thomas Ludwig (Seckach) als Kreisvorsitzender des Gemeindetags sieht das genauso: „Bisher liegt Glasfaser nur bis zu den Verteilerkästen. Künftig sollen die Kabel aber direkt bis in jedes Gebäude geführt werden (FttB/H). Das ermöglicht uns dann Bandbreiten, von denen wir heute nur träumen können. Momentan ist deshalb sogar ein extrem günstiger Zeitpunkt, um die Menschen davon zu überzeugen, wie wichtig der nächste und mit Blick auf die Zukunft sogar alles entscheidende Schritt des Glasfaserausbaus ist, nämlich die flächendeckende FttB/H-Versorgung. Wer das in der aktuellen Situation immer noch nicht erkennt, dem wird dann allerdings wohl nicht (mehr) zu helfen sein“.

Geschäftsführer Manfred Maschek (BBV) ist vor allem von der großen Offenheit und Kooperationsbereitschaft aller 27 Städten und Gemeinden im Neckar-Odenwald-Kreis sehr angetan: „BBV hat zusammen mit einem finanzstarken Infrastrukturfond schon an anderer Stelle eindrucksvoll bewiesen, dass man mit kreativen Lösungen auch ganz ohne staatliche Fördermittel Zukunft bauen kann. Das wollen wir auch hier unter Beweis stellen und den Neckar-Odenwald-Kreis als ersten Landkreis im gesamten Bundesgebiet flächendeckend mit Glasfaser bis in jedes Haus versorgen“. Voraussetzung dafür sei allerdings die Mitwirkungsbereitschaft der Grundstückseigentümer. Man brauche dafür auf jeden Fall eine bestimmte Mindestquote an Vorverträgen. Dafür verlege BBV dann aber die Glasfaser kostenfrei auch bis zu 10 Meter in das jeweilige Grundstück hinein.

Trotz Corona hat der Kreisverband des Gemeindetags inzwischen Erklärungen sämtlicher 27 Städten und Gemeinden erhoben, dass sie an dem Ausbauprojekt mitwirken. Vor diesem Hintergrund haben sich Geschäftsführer Maschek, Bürgermeister Ludwig als Kreisvorsitzender des Gemeindetags und Landrat Dr. Brötel auch bereits auf eine gemeinsame Erklärung zum flächendeckenden Glasfaserausbau im Neckar-Odenwald-Kreis geeinigt. Damit steht auf jeden Fall fest, dass BBV und der Neckar-Odenwald-Kreis samt allen Städten und Gemeinden gemeinsam einen Anlauf in Richtung Zukunft unternehmen und sich dadurch einen entscheidenden Startvorteil gerade auch im Standortwettbewerb mit anderen gesichert haben.

Derzeit laufen intern weitere Gespräche, wo der Ausbau konkret beginnen soll und wie das Jahrhundertprojekt dann sinnvollerweise auf das gesamte Kreisgebiet ausgerollt werden kann. BBV wird dazu auch mehrere, auf das gesamte Kreisgebiet verteilte Shops im Neckar-Odenwald-Kreis eröffnen, um interessierten Bürgerinnen und Bürgern kurze Wege zu ermöglichen. Für die Privat- und Geschäftskunden besonders wichtig ist vor allem die Erklärung, dass BBV uneingeschränkt „Open Access“ gewährleisten wird. Konkret heißt das, dass der Zugang zum BBV-Netz somit auch für andere Anbieter jederzeit diskriminierungsfrei, offen und transparent möglich ist.

Sobald es die Corona-Situation wieder zulässt, wird BBV in allen Städten und Gemeinden zudem entsprechende Informationsversammlungen durchführen und auch aktiv auf die einzelnen Grundstückseigentümer zugehen. Da das momentan noch nicht möglich ist, steht schon ab sofort aber eine vertonte Präsentation über das geplante Projekt (Dauer: rund 12 Minuten) einschließlich einer Videoanimation über die Vorteile der Technologie Glasfaser (Dauer: knapp 4 Minuten) online unter bbv-deutschland.de/wir-sind-toni/video/ zur Verfügung. Hier geht es zur Präsentation. Bitte Lautsprecher einschalten, die Präsentation ist vertont.  Beide Dokumente sind auch auf den Internet-Seiten sämtlicher Städte und Gemeinden, sowie des Neckar-Odenwald-Kreises selbst verlinkt. Landrat Dr. Achim Brötel und Bürgermeister Thomas Ludwig laden alle Interessierten dazu ein, sich auf diese Weise schon einmal einen ersten Einblick zu verschaffen. Das sei gerade jetzt auch eine gute Hinführung auf das, was nach Corona kommen soll.

BBV wird Corona-bedingt zunächst in erster Linie digital, per Wurfsendung und durch Telefonakquisition auf die einzelnen Anschlussnehmer zugehen. Für weitere Rückfragen steht das BBV-Team (www.bbv-deutschland.de) aber auch sonst jederzeit gerne zur Verfügung.

Alle Beteiligten sind sich darüber hinaus einig: „Das ist eine klare Botschaft, die Zukunft vermittelt. So etwas brauchen wir momentan sogar mehr denn je“.

 

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